Die Photokina 2012 macht bei all den Neuheiten sofort eins sehr schnell deutlich: Die Pixelwelt ist nicht mehr sauber in Smartphones und Fotokameras abgegrenzt. Zunächst waren es die Handys, die hier auf dem angestammten Markt der Fotoapparate „gewildert“ hatten und zu damaligen Zeiten auch noch müde belächelt wurden.

Heute hingegen muss sich die Fotobranche massiv ins Zeug legen, um nicht den Anschluss an die enorm gereifte Fototechnik der Smartphones zu verlieren. So ist unter den Trends einer ganz deutlich zu verspüren – die Fotowelt ist im Aufbruch inbegriffen und wird immer mehr mit der Welt der Smartphones verschmelzen. So integrieren jetzt wieder einige Kamera-Hersteller – etwa Nikon – mit Features wie WLAN Smartphone-typische Features setzen.

Die Internet-Größen machen es für den Markt der Digitalkameras vor

Die Kamerabranche spürt vor allem eins, und zwar die hohe Qualität der Smartphone-Digitalkameras. Und daher ist man sich in der gesamten Kameraindustrie nahezu einig, dass mit kompakten Digitalkameras, wie sie derzeit noch den Markt bestimmen, bald kein Kunde mehr gewonnen werden kann. Besonders die Qualität der Bildschirme muss besser werden, aber auch die der Auflösung darf nicht hinterher hinken. Ebenso haben die Hersteller realisiert, dass der Verkauf nicht nur aus einer Kamera und der Hardware darum herum besteht. So wie es schon Internetgrößen vormachen, gehören dazu von nun an auch Services und Software-Angebote. So lädt Canon derzeit kostenlos zu seinem neuen Online-Dienst ein, Sony versucht, einen Online Store für Foto Apps zu etablieren.

Das Smartphone als Kamera-Erweiterung

Einige neue Kameras von Sony nutzen den Smartphone-Bildschirm wie einen zweiten Ersatzbildschirm. Wollen Sie beispielsweise ein Selbstporträt erstellen, können Sie die Kamera beliebig aufstellen und über den Smartphone-Bildschirm das mögliche Ergebnis kontrollieren – verbunden werden sie per WLAN-Funk. Noch ein Vorteil: Sie können den Auslöser der Kamera auch mit dem Smartphone fernsteuern. Dass die Kameratechnik neue Wege gehen muss, stellt auch Canon mit der EOS M ohne Spiegeltechnik eindrucksvoll unter Beweis. Gewohnte Bedienelemente wie Rädchen suchen Sie jedoch verzweifelt. Stattdessen können Sie sämtliche Einstellungen über den Touchscreen vornehmen. Zudem ist die EOS M die kleinste Kompakte mit Wechselobjektiven.

Weitere Highlights und Neuheiten

Ein einziger Hersteller hingegen setzt weiterhin auf die klassische Bedienung der Kamera: Leica bietet seinen Freunden auch bei seinen Neuheiten pures Kameravergnügen und die Umsatzzahlen bestätigen das deutsche Unternehmen dabei auch noch. Doch nicht nur die klassische Bedienung selbst scheint nach wie vor sehr beliebt. Auch Digitalkameras im poppigen Retrolook scheinen das Zeug zu haben, ein Renner unter den Trends werden zu können. Wenn Sie die Photokina in Köln nicht persönlich besuchen konnten, können Sie viele interessante Produkte auch im Internet erstehen. Sparen lässt sich heute vor allem mit Gutscheinaktionen von Web-Shops. Und hochwertige Auslaufmodelle bekommen Sie zum Beispiel stark vergünstigt mit Rabattcodes von Gutscheinpony.de.

Quelle des Fotos: Tryfonov – Fotolia

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