Frau fotografiertFast zeitgleich haben die Kamera-Riesen Nikon und Canon neue Spiegelreflexkameras vorgestellt. Sowohl Nikons D600 als auch Canons EOS 6D haben einen Vollformat-Sensor, er hat also mit 36 x 24 Millimetern die Größe eines Kleinbilds. Mit angekündigten Preisen von 2149 Euro (Nikon) und 1999 Euro (Canon) sind die Kameras zudem erstaunlich günstig und richten sich damit vor allem an ambitionierte Fotoamateure.

Die Nikon D600 – kompakt und gut ausgestattet

Der Vollformat-Sensor der rund 850 Gramm (ohne Objektiv) leichten Kamera hat eine Auflösung von 24,3 Megapixeln (6016 x 4016 Pixel) und eine Lichtempfindlichkeit von ISO 50 bis 25600. Der Autofokus arbeitet mit 39 Punkten. Von 1/4000 bis 30 Sekunden liegen die Belichtungszeiten. Die D600 hat einen Aufklappblitz eingebaut und schafft 5,5 Fotos pro Sekunde . Videos nimmt die Kamera in Full HD auf (1080p) mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde. Mit 720 p sollen auch 60 Bilder pro Sekunde drin sein. Das Display misst 3,2 Zoll in der Diagonale und hat eine Auflösung von 921000 Bildpunkten. 19 Motivprogramme sind ebenso an Bord wie Zusatzfunktionen, etwa eine HDR-Automatik und einige Bildbearbeitungsmöglichkeiten. Über einen Wireless-Mobile-Adapter (optional erhältlich) lassen sich Fotos zu Smartphones und Tablets senden – vorausgesetzt, auf ihnen ist eine App von Nikon.

Die Canon EOS 6D – mit WLAN und GPS

Die EOS 6D spielt in einer ähnlichen Liga wie die D600. Sie ist mit 770 Gramm noch etwas leichter, ihr Sensor löst mit bis zu 20,2 Megapixeln auf. Von ISO 50 bis ISO 102400 lässt sich die Lichtempfindlichkeit einstellen. Die Verschlussgeschwindigkeit liegt im Bereich von 1/4000 bis 30 Sekunden. Serienbilder soll sie 4,5 pro Sekunde schaffen. Videos gibt’s in Full-HD, mit 1080p bis zu 30 Bilder pro Sekunde, mit 720p sind es 60. Das 3 Zoll große Display hat 1040000 Bildpunkte. Punkten will die EOS 6D mit WLAN und GPS. Dank WLAN lassen sich Fotos drahtlos an Computer senden und dort speichern. Bilder können auch ohne Umwege an Drucker geschickt werden und dort zu Papier gebracht werden. Die Fotos lassen sich auch direkt zu Facebook oder Flickr hochladen. Zudem können die Aufnahmen auch per DNLA auf TV-Geräten angeschaut werden. Das GPS-Modul speichert nicht nur den Aufnahmeort in die Bilddaten. Auf Wunsch wird die aktuelle Position der Kamera (und seines Besitzers) auch in regelmäßigen Abständen aufgezeichnet.

Weitere Informationen finden Sie auch auf Spiegelreflexkamera.com.

Fotourheber: Knut W. – Fotolia

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