OM-D E-M1
„Für richtig schöne Bilder benötigen Sie eine Spiegelreflexkamera“ – Eine Aussage, die Fotointeressierte nicht selten hören, wenn es um die Anschaffung einer neuen Kamera geht. Aber ist das tatsächlich noch so?

Die neuen Systemkameras sind kompakter und trotz ihres kleineren Sensors liefern sie wahrlich schöne Schnappschüsse ab. Darüber hinaus bieten sie leicht anwendbare Online-und Video-Funktionen. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die Olympus OM-D E-M1 – eine der aktuellen Systemkameras auf dem Markt.

Klassische Optik bei High End Innenleben

Auf den ersten Blick dürfte die Olympus OM-D E-M1 an Kameras der 70er erinnern, dabei steckt modernste Foto-Technik in ihr. Herzstück ist ein Four-Thirds-Sensor. Dieser weist zwar eine relativ kleine Oberfläche auf, kann aber locker mit den APS-C Sensoren der DSLRs mithalten. 16 Megapixel sorgen für eine hohe Bildqualität, die Kamera überzeugt außerdem durch 13 Blendenstufen. Störpixel treten erst ab ISO 3.200 auf. Gleichzeitig bietet die Systemkamera unzählige Einstellungsmöglichkeiten. Anfänger dürften damit zunächst leicht überfordert sein. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit kommt aber jeder Anwender mit Autofokusänderung, Belichtungskorrektur, HDR und Infoknopf gut klar.

Die Highlights

Das Gehäuse der Olympus OM-D E-M1 ist spritzwassergeschützt und somit auch für Profis interessant; dabei bietet sie auch 36 Motivprogramme, mit denen sich jeder kreativ austoben kann. Abgerundet wird das Ganze von 13 ART-Filtern und 24 Szenenprogrammen. Selbstverständlich können auch Videos aufgezeichnet werden. Im Camcorder-Modus funktioniert dieses im Full HD Standard und mit 30 Bildern pro Sekunde. Die Aufnahmen können anschließend auch gleich per HDMI oder Analog-Port an Fernseher oder andere Videogeräte exportiert werden. Ein echtes Highlight in diesem Preissegment ist das integrierte WLAN-Modul. Dieses dient nicht nur zur Foto- und Videoübertragung auf Smartphones und Tablets sondern ermöglicht auch, die OM-D E-M1 komplett ferngesteuert zu bedienen. Lediglich ein integrierter Blitz fehlt der ansonsten sehr gut ausgestatteten Systemkamera. Ein Manko ist das jedoch nicht, da im Lieferumfang eine Aufstecklösung bereits enthalten ist. Zudem gibt es an der Front einen Anschluss für Studio-Blitze, was das Interesse von Profis ebenfalls wecken dürfte.

Nahezu perfekt

Unterm Strich beeindruckt die Olympus OM-D E-M1 durch ihre hohe Auflösung, das geringe Rauschverhalten und einen sehr guten elektronischen Sucher. WLAN und Touchscreen-Display machen die Kamera fast schon zum smarten Gagdet, wobei schnelle Schnappschüsse durchaus auch eine Stärke sind. Nach ein paar Stunden Einarbeitung dürften die vielen Tasten und Optionen nicht mehr als Problem, sondern eher als klarer Vorteil angesehen werden.

Das Artikelfoto stammt aus dem Bildarchiv von http://www.olympus.de.

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