Sony Alpha 7 III
2017 hat Sony mit der Alpha 9 sein Profi-Modell auf den Markt gebracht, jetzt kommt das Upgrade hinterher: die Sony Alpha 9 II. Auch hier gilt wieder: schneller, höher, weiter – bei der Anzahl der Serienbildaufnahmen genauso wie beim Autofocus oder den Verschlusszeiten. Allerdings: Die Innovationen haben ihren Preis. Der Sony Alpha A 9-Nachfolger kostet zurzeit laut Sony-Website stolze 5.399 Euro – ohne Objektiv, versteht sich.

Ältere Alpha-Bodys als Preis-/Leistungsalternativen

Muss es bei diesen Tarifen denn immer gleich der neueste Kamera-Body sein? Gerade Sony hat in seiner Alpha-Range gleich mehrere Kameras im Programm, die schon seit längerem auf dem Markt sind – in puncto Leistungsfähigkeit sind die Gehäuse aber noch lange nicht verstaubt. Deshalb sind sie für ambitionierte Amateure und Profis interessante Alternativen, vor allem was den Preis anbetrifft. Wir haben zwei von ihnen herausgepickt und miteinander vergleichen: die Sony Alpha 7 III und die Alpha 7R II.

Unterschiede bei der Auflösung

Beide DSLM-Kameras unterscheiden sich im Wesentlichen durch die Auflösung ihrer Sensoren. Während die Alpha 7 III mit 24,2 Megapixeln aufwartet, ist die Sony Alpha 7R II mit 42,4 Megapixeln hier eindeutig der Platzhirsch. Dementsprechend verschieden fallen auch die ISO-Werte der beiden Kameras aus: 50 – 204.800 ISO (Alpha 7 III) beziehungsweise 100 – 102.400 ISO (7R II).
Bei der Belichtungszeit haben beide Kameras die gleichen Werte – von einer 1/8000-Sekunde bis hin zu 30 Sekunden Langzeitbelichtung. Bei der Autofocus-Performance hat die Alpha 7R II die Nase leicht vorn, beim Serienbildmodus liegen beide Kameras wieder gleich auf, ebenso wie bei der Displaygröße (drei Zoll), der WLAN-Kompatibilität und der Videoqualität von 4K. Beim Gewicht ist die Alpha 7 III mit 599 Gramm etwas schwerer als die 7R II (582 Gramm), was im Praxisalltag aber kaum ins Gewicht fallen dürfte.

Gute Ergonomie, sehr gute Bildstabilisierung

Beide Kameras zeichnen sich in gewohnter Sony-Manier durch ihre Robustheit und eine gute Haptik aus. Besonders in Verbindung mit einem Akkugriff sind alle Bedienungselemente sehr gut erreichbar, auch im Hochformat. Auch das Menü zeigt sich auf den klappbaren Displays sehr übersichtlich.
Zusätzlich besitzt die Sony Alpha 7R II den extrem hochauflösenden Sensor, einen integrierten 5-Achsen-Bildstabilisator und den extra schnellen Autofokus. Außerdem sind mit dieser Kamera Filmaufnahmen ohne externes Aufzeichnungsgerät möglich.

Zurzeit hat die Sony Alpha 7 III laut Sony-Website eine UVP von 2.299 Euro, die Alpha 7R II von 2.099 Euro (Stand: 10/2019). Im Netz und gebraucht gibt es die Kamerabodys natürlich günstiger – stöbern lohnt sich also.

Bildnachweis: Sony Pressefoto (Sony.de)

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