Welche Vorteile bietet der Fotodruck mit einem Laserdrucker gegenüber anderen Druckertypen?
September 5, 2011 by trftpadm · Kommentar hinterlassen
Laserdrucker galten lange Zeit als reine Dokumentendrucker, um schnell und vergleichsweise günstig eine große Anzahl von Schwarz-Weiß Drucken zu Papier zu bringen. Farblaserdrucker waren unerschwinglich und Benutzer, die farbige Grafiken oder Fotos drucken wollten, griffen stattdessen zum Tintenstrahldrucker.
Heutzutage sind Einstiegsgeräte jedoch auf ein Preisniveau gesunken, welches Farblaserdrucker wie zum Beispiel den Brother HL-3040CN zu einer echten Alternative zum herkömmlichen Tintenstrahler macht.
Zahlreiche Vorteile gegenüber Tintenstrahldruckern
Alle Vorteile, die Laserdrucker beim Schwarz-Weiß Druck gegenüber Tintenstrahldruckern haben, bleiben natürlich auch bei Farblaserdruckern erhalten. Die Druckgeschwindigkeit ist bedeutend höher, die Druckkosten pro Seite liegen niedriger und Verschmierungen, wie sie bei Tinte vorkommen können, sind mit dem Brother Toner ausgeschlossen.
Tintenstrahldrucker haben überdies den Nachteil, dass die Patronen nach einer längeren Zeit, in der sie nicht benutzt werden, oft eintrocknen. Zwar kann dies meist durch eine Reinigungsfunktion des Druckers behoben werden, aber dabei geht viel wertvolle Tinte verloren, noch dazu der Vorgang meist wiederholt werden muss. Der Brother Toner liefert hingegen stets gleichbleibende Druckqualität, auch nachdem er längere Zeit nicht benutzt wurde.
Fotoausdrucke auch ohne Spezialpapier
All dies zeichnet Farblaserdrucker auch beim Druck von Fotos aus. Im Gegensatz zu Tintenstrahlern, die Zeile für Zeile die Tinte aufs Papier bringen und deswegen viel Zeit benötigen, sind bei Farblaserdruckern auch großflächige Fotoausdrucke schnell erledigt.
Der wohl größte Vorteil beim Drucken von Fotos ist, dass diese auch auf gewöhnlichem Papier in guter Qualität gedruckt werden können. Im Gegensatz dazu benötigen Tintenstrahldrucker teures Spezialpapier, um Fotos in akzeptabler Qualität auszugeben. Bei Laserdruckern ist dies nicht nur unnötig, die Benutzung von beschichtetem Fotopapier könnte den Drucker sogar beschädigen, da der Brother Toner bei einer Temperatur von etwa 200°C auf das Papier gebrannt wird, was zum Schmelzen der Beschichtung führen könnte.
Diese Druckweise hat den Vorteil, dass die Ausdrucke viel beständiger sind gegenüber Umwelteinflüssen wie Sonne, Wasser oder Schweiß, führt aber auch dazu, dass während des Druckvorganges durch den Brother Toner ein leichter, aber wahrnehmbarer Geruch abgesondert wird, wie man ihn auch von Kopiergeräten kennt.
Foto: dues1980 – Fotolia.com
Bildsensor
September 11, 2009 by Digitalkamera Test · Kommentar hinterlassen
Als Bildsensor bezeichnet man die Vorrichtung zur Aufnahme zweidimensionaler Abbilder aus Licht. Dies kann auf elektrischem oder mechanischem Weg erfolgen. Um ein Bild im sichtbaren Bereich aufnehmen zu können, werden häufig zweidimensionale Anordnungen von Strahlungssensoren eingesetzt. Die Signale werden elektronisch ausgelesen. In der Regel werden Halbleiterdetektoren für diesen Zweck verwendet, wie beispielsweise CCD- und CMOS-Sensoren.
Bei diesen Sensoren handelt es sich um Silizium-Sensoren mit relativ geringem Bildrauschen. CCD-Sensoren gibt es mit Filterrad oder farbsensitiven Sensoren auch für Farbbilder. CMOS-Sensoren beruhen auf der CMOS-Technologie, hierbei handelt es sich um Halbleiterbauelemente, bei denen sowohl p-Kanal als auch n-Kanal Metalloxid-Halbleiter-Feldeffekt-Transistoren (sog. MOSFETs) auf einem gemeinsamen Substrat verwendet werden. Hier liegen die farbsensitiven Sensoren entweder neben – oder übereinander. Beide Systeme nutzen den inneren fotoelektrischen Effekt, sie arbeiten im Prinzip wie eine Anordnung von Solarzellen – mehr Licht bedeutet hier mehr Ladung bzw. mehr Strom. Es ist auch möglich, spezielle Sensoren für mittleres und fernes Infrarot, wie beispielsweise in Wärmebildkameras, zu konstruieren.
Bildsensor: Wichtig ist die Auflösung
Meist werden Restlichtverstärker nicht als Bildsensoren bezeichnet, obwohl sie der Definition genügen und die entsprechenden Merkmale aufweisen. Generell werden in der Digitalphotographie unterschiedliche Sensorgrößen verwendet. Wichtig sind hierbei die erreichte Auflösung, die i. d. R. in sog. „Megapixeln“ angegeben wird, und das Seitenverhältnis des Bildes, gängige Seitenverhältnisse sind 4:3 und 3:2 (3:2 entspricht dem Kleinbildfilm-Format). Beide Größen beeinflussen die Bildqualität erheblich und stellen wichtige Qualitätsmerkmale für Digitalkameras dar. Allgemein sind CMOS-Sensoren weniger lichtempfindlich als CCD-Sensoren und rauschen stärker.
Allerdings haben sie eine deutlich geringere Leistungsaufnahme, da sie im Gegensatz zu den CCD-Sensoren oft nur eine Versorgungsspannung benötigen und nicht mehrere. Erschwerend kommt hinzu, dass CCD-Technologie nur von sehr spezialisierten Halbleiterherstellern beherrscht wird, Prinzip-bedingt sinkt die Ausbeute mit steigender Pixelzahl dramatisch. CMOS-Sensoren basieren hingegen auf einer wesentlich gängigeren Technologie, daher sind sie leichter und mit geringerer Fehlerquote herstellbar und natürlich auch preiswerter. Darüber hinaus lassen sich hier weitere Schaltungen auf demselben Chip integrieren, so dass die Kamera kleiner und flexibler wird.
So schafft es beispielsweise die Pentax Optio a40 das lästige Bildrauschen auf geringem Niveau zu halten.


