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Digitalkameras im Vergleich – Kaufberatung

Sofortbilder

Sofortbildkameras im Vergleich: analog, hybrid und im Großformat

Neun Sofortbildkameras von Fujifilm und Polaroid im Datenblatt-Vergleich, von der einfachen Analogkamera bis zum Hybridmodell mit Display. So finden Sie das passende Filmformat und die passende Ausstattung.

9 Modelle verglichen nach Herstellerangaben und unabhängigen Testergebnissen – so vergleichen wir. Aktualisiert 6. November 2026.

Einstiegs-Tipp

Fujifilm instax mini 13

Die instax mini 13 steuert Belichtung und Blitz automatisch, bietet einen Selfie-Spiegel und läuft mit AA-Batterien für ca. 100 Bilder.

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Film sparen

Fujifilm instax mini Evo

Bei der instax mini Evo wählen Sie Ihre Bilder vor dem Druck am 3,0-Zoll-Display aus und drucken nur die gewünschten Aufnahmen.

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Volle Kontrolle

Polaroid I-2

Die Polaroid I-2 kombiniert manuelle Belichtung, Blenden- und Zeitautomatik mit einem LiDAR-Autofokus und nutzt i-Type-, 600- und SX-70-Film.

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Für unterwegs

Polaroid Go Generation 3

Die Polaroid Go Generation 3 ist laut Hersteller die kleinste analoge Sofortbildkamera der Welt und wiegt nur 252 g.

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Vergleichstabelle

ModellSensorObjektiv / ZoomAutofokusDisplayAkku (Aufnahmen)PreisklasseKaufen
Fujifilm instax mini 13kein Sensor (analog), instax-mini-Sofortbildfilm, Bildgröße 62 × 46 mm60 mm, f/12,7, 2 Elemente in 2 Gruppen, kein Zoom (Herstellerangabe, kein KB-Äquivalent angegeben)kein Autofokus, Fixfokus ab 0,3 m; Nahaufnahmemodus für 0,3–0,5 mkein Display, Selfie-Spiegel an der Frontkeine CIPA-Angabe; 2 × AA (LR6), laut Hersteller ca. 100 Sofortbilder pro Batteriesatzbis 300 €Amazon*
Fujifilm instax mini 99kein Sensor (analog), instax mini Film, Bildgröße 62 × 46 mm60 mm f/12,7 (entspricht etwa 34–35 mm KB), kein Zoomkein Autofokus, drei Fokusbereiche: Makro 0,3–0,6 m, Standard 0,6–3 m, Landschaft 3 m bis unendlichLCD-Anzeige für Aufnahmemodus und Filmzähler, kein BilddisplayAkku NP-70S, ca. 100 Aufnahmen (Herstellerangabe, nicht nach CIPA), Laden extern im Ladegerät BC-70Cbis 300 €Amazon*
Fujifilm instax mini Evo Cinema1/5-Zoll-CMOS mit Primärfarbfilter28 mm (KB-äquivalent), F2,0, FestbrennweiteSingle-AF, Gesichtserkennung (zuschaltbar), mit AF-Hilfslicht; Aufnahmeabstand ab 10 cm1,54-Zoll-TFT-LCD, ca. 170.000 Bildpunktekein CIPA-Wert angegeben; laut Hersteller ca. 100 Drucke pro Akkuladung, fest eingebauter Lithium-Ionen-Akku300–600 €Amazon*
Fujifilm instax mini Evo1/5-Zoll-CMOS mit Primärfarbfilter28 mm (KB-äquivalent), F2.0Einzel-AF mit AF-Hilfslicht, Aufnahmeabstand 10 cm bis unendlich3,0-Zoll-TFT-Farbdisplay, ca. 460.000 Punktekein CIPA-Wert angegeben; fest eingebauter Lithium-Ionen-Akku, laut Hersteller ca. 100 Drucke pro Akkuladungbis 300 €Amazon*
Fujifilm instax WIDE Evo1/3-Zoll-CMOS mit Primärfarbfilter16 mm KB-äquivalent, F2,4; Naheinstellgrenze 10 cmEinzel-AF, zuschaltbare Gesichtserkennung, AF-Hilfslicht3,5-Zoll-TFT-Farb-LCD, ca. 460.000 Punktekein CIPA-Wert; fest verbauter Li-Ionen-Akku, laut Hersteller ca. 100 Drucke pro Ladung300–600 €Amazon*
Polaroid Flip–festes Objektiv, automatisch umschaltendes System mit 4 Fokuszonen (0,4 m bis unendlich), Sichtfeld 39,4° horizontal / 40,8° vertikalSonar-Autofokus mit 4 FokuszonenLED-Anzeige für Modi, Bildzähler und AkkustandLithium-Ionen-Polymer-Akku, bis zu 15 Filmpacks pro Ladung (Herstellerangabe, kein CIPA-Wert)bis 300 €Amazon*
Polaroid Go Generation 3kein Sensor – analoger Sofortbildfilm Polaroid Go, Bildfläche ca. 47 × 46 mm, 8 Aufnahmen pro FilmpackFestbrennweite 63,75 mm (ca. 42 mm KB-äquivalent), kein Zoom, f/14,4 und f/32, Polycarbonat-Objektivkein Autofokus, Fixfokus–kein CIPA-Wert; interner Lithium-Ionen-Akku, laut Hersteller bis zu 15 Filmpacksbis 300 €Amazon*
Polaroid I-2Kein Sensor, analoger Sofortbildfilm (i-Type, 600, SX-70), Bildformat 79 × 79 mm98 mm, laut Hersteller (via Engadget) etwa 38 mm f/2,8 KB-äquivalent, kein Zoom, f/8–f/64, 3 Elemente, 49-mm-FiltergewindeKontinuierlicher Autofokus mit LiDAR-Entfernungsmesser, 0,4 m bis unendlich, keine Motiverkennung angegebenAußendisplay (Weiß, 16 Graustufen) für Modi, Blende, Verschlusszeit, Bildzähler und AkkustandKeine CIPA-Angabe; fest verbauter Li-Ion-Akku, 950 mAh; laut Hersteller etwa 10 (Handbuch) bis 15 Filmpacks (Produktseite) je Ladung600–1.000 €Amazon*
Polaroid Now Generation 3kein Bildsensor (analoge Sofortbildkamera für Polaroid i-Type- und 600-Film)festes Zwei-Objektiv-System, Brennweite 94,96 mm (Nah) / 102,35 mm (Entfernung), kein Zoom, sechs Blenden von f/11 bis f/64, Bildwinkel 40° horizontal / 41° verAutofokus über 2 Fixfokus-Zonen (0,40–1,3 m und 1,0 m–unendlich) mit Entfernungssensor; keine Motiverkennungkein Monitor; LED-Siebensegment-Anzeigefest eingebauter Lithium-Ionen-Akku, laut Hersteller bis zu 15 Filmpackungen (keine CIPA-Angabe)bis 300 €Amazon*

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Eine Sofortbildkamera liefert das, was keine Smartphone-Galerie bieten kann: ein fertiges Foto zum Anfassen, Verschenken oder Aufhängen. Die Modelle unterscheiden sich jedoch stärker, als es auf den ersten Blick scheint. Manche arbeiten rein analog, andere nehmen zunächst digital auf und drucken erst auf Wunsch. Auch Filmformat, Fokussystem und Energieversorgung fallen sehr unterschiedlich aus. Dieser Vergleich beruht auf Datenblättern und Herstellerangaben, nicht auf eigenen Praxisversuchen. Er zeigt Ihnen, welche Merkmale für Ihren Einsatz zählen.

Analog oder hybrid: die wichtigste Entscheidung

Bei einer analogen Kamera wird jede Auslösung direkt zum Bild. Das macht den Reiz des Mediums aus, denn jedes Foto ist ein Einzelstück. Allerdings kostet auch jede misslungene Aufnahme ein Blatt Film. Zu dieser Gruppe gehören die Fujifilm instax mini 13 und instax mini 99 sowie die Polaroid Go Generation 3, Now Generation 3, Flip und I-2.

Hybridkameras besitzen dagegen einen Bildsensor. Sie prüfen Ihre Aufnahme zuerst und drucken nur, was Ihnen gefällt. Die instax mini Evo, die instax mini Evo Cinema und die instax WIDE Evo drucken außerdem Fotos vom Smartphone. Die Sensoren sind allerdings klein: Die beiden mini-Modelle arbeiten mit rund 5 Megapixeln, die WIDE Evo mit 16 Megapixeln. Wer vor allem digitale Bildqualität sucht, ist mit diesen Geräten nicht richtig beraten.

Filmformat und Folgekosten

Mit der Kamera entscheiden Sie sich auch für ein Filmsystem, und das bestimmt Bildgröße und laufende Kosten. Die instax-mini-Modelle belichten eine Bildfläche von 62 × 46 mm. Noch kleiner ist die Polaroid Go mit ca. 47 × 46 mm und 8 Aufnahmen pro Filmpack. Die Polaroid I-2 nutzt ein Bildformat von 79 × 79 mm, und auch die Now Generation 3 und die Flip arbeiten mit i-Type- und 600-Film. Die WIDE Evo verwendet instax-WIDE-Film mit 86 × 108 mm.

Rechnen Sie den Film von Anfang an mit ein. Bei häufiger Nutzung kann er auf Dauer mehr ins Gewicht fallen als der Kaufpreis der Kamera. Besonders bei Polaroid-Film und bei den kleinen Go-Bildern sind die Kosten pro Aufnahme vergleichsweise hoch.

Fokus und Nahbereich

Das Fokussystem entscheidet darüber, wie zuverlässig Motive in unterschiedlichen Entfernungen scharf werden. Die einfachsten Lösungen sind Fixfokus-Objektive wie bei der Polaroid Go und der instax mini 13, die zusätzlich einen Nahaufnahmemodus für 0,3 bis 0,5 m besitzt. Die instax mini 99 bietet drei wählbare Fokusbereiche ab 0,3 m.

Bei der Now Generation 3 wählt ein Entfernungssensor zwischen zwei Fokuszonen, die Flip nutzt Sonar mit vier Zonen. Am aufwendigsten arbeitet die I-2 mit einem kontinuierlichen Autofokus und LiDAR-Entfernungsmesser. Die drei Hybridmodelle stellen automatisch scharf und erlauben Aufnahmen ab 10 cm. Für Details und kleine Objekte sind sie deshalb besonders geeignet.

Belichtung und kreative Möglichkeiten

Wer einfach nur auslösen möchte, kommt mit einer Vollautomatik wie bei der instax mini 13 gut zurecht. Sie bietet aber keine manuellen Einstellungen, und ihr Blitz lässt sich laut mehreren Testberichten nicht abschalten. Mehr Spielraum gibt Ihnen die instax mini 99 mit sechs Farbeffekten, fünf Helligkeitsstufen sowie Doppel- und Langzeitbelichtung bis 10 Sekunden.

Die Polaroid Flip lässt sich über die App manuell steuern. Die I-2 bietet volle manuelle Kontrolle sowie Blenden- und Zeitautomatik, ihre kürzeste Verschlusszeit liegt aber bei 1/250 s. Die Hybridmodelle setzen stattdessen auf digitale Effekte: Bei der mini Evo lassen sich 10 Objektiv- und 10 Filmeffekte kombinieren, die Evo Cinema bietet Effekte im Stil der Jahrzehnte von 1930 bis 2020.

Akku, Größe und Gewicht

Die instax mini 13 läuft mit zwei AA-Batterien, die sich unterwegs leicht ersetzen lassen. Die mini 99 hat einen Wechselakku, den Sie allerdings extern laden müssen. Die übrigen Modelle mit Gewichts- und Akkuangabe setzen auf fest verbaute Akkus, die sich laut Datenblatt per USB-C laden lassen. Hersteller geben bei den instax-Modellen rund 100 Bilder oder Drucke an, bei Polaroid bis zu 15 Filmpacks. Bei der I-2 nennt das Handbuch etwa 10 Filmpacks.

Beim Gewicht liegen die Modelle weit auseinander: Die Polaroid Go wiegt 252 g, die WIDE Evo 490 g und die Flip 648 g. Für die Jackentasche kommen die schweren Modelle kaum infrage.

Welches Gerät passt zu wem?

  • Für den einfachen Einstieg: Die instax mini 13 ist unkompliziert und bietet Selfie-Spiegel und Selbstauslöser.
  • Für analoge Experimente: Die instax mini 99 bringt viele Effekte, ein Stativgewinde und Langzeitbelichtung mit.
  • Für unterwegs: Die Polaroid Go Generation 3 ist besonders kompakt, liefert aber kleine Bilder.
  • Für das klassische Polaroid-Format: Die Now Generation 3 ist die schlichtere Wahl, die Flip bietet mehr Fokuszonen und App-Steuerung.
  • Für ambitionierte Fotografen: Die I-2 richtet sich an alle, die Belichtung selbst bestimmen möchten. Sie liegt in der Preisklasse 600–1.000 €.
  • Für gezieltes Drucken: Die instax mini Evo verbindet Bildauswahl, Effekte und Smartphone-Druck.
  • Für große Abzüge: Die WIDE Evo bietet das breite instax-Format, ist aber groß und liegt in der Preisklasse 300–600 €.
  • Für Video-Spielereien: Die instax mini Evo Cinema gibt kurze Clips als instax-Abzug mit QR-Code weiter. Die Videoauflösung ist jedoch meist gering, und Clips sind auf ca. 15 Sekunden begrenzt.

Häufige Fragen

Welcher Film passt zu welcher Kamera?

Die mini-Modelle von Fujifilm nutzen instax-mini-Film, die WIDE Evo instax-WIDE-Film. Die Polaroid Go braucht eigenen Go-Film. Now Generation 3 und Flip verwenden i-Type- und 600-Film, die I-2 zusätzlich SX-70-Film.

Kann ich Fotos vom Smartphone drucken?

Ja, mit der instax mini Evo, der mini Evo Cinema und der WIDE Evo. Für die analogen Modelle ist das nicht vorgesehen. Bei einigen können Sie aber fertige Sofortbilder per App scannen, etwa bei der instax mini 13 und der Polaroid Go.

Warum werden Sofortbilder manchmal zu hell oder zu dunkel?

Analoge Modelle reagieren empfindlich auf schwierige Lichtsituationen. Bei der instax mini 13 und der Polaroid Go nennen Testberichte Überbelichtung bei hellem Sonnenlicht. Bei der Now Generation 3 werden Innenaufnahmen ohne zusätzliches Licht laut Nutzerberichten oft dunkel.

Welche Modelle eignen sich für Selfies?

Die instax mini 13 und die Polaroid Go Generation 3 besitzen einen Selfie-Spiegel. Die instax mini 99 hat keinen, bietet aber einen Selbstauslöser und ein Stativgewinde.

Alle Modelle aus diesem Vergleich