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Zoom

Oktober 15, 2009 by · Kommentar hinterlassen 

Als Zoom wird die meist stufenlose Brennweiten-Vergrößerung der Objektive bezeichnet, mit deren Hilfe man Objekte innerhalb eines bestimmten Brennweitenbereichs heranholen kann. Häufig wird dieser Begriff aber auch als Kurzform für „Zoomobjektiv“ verwendet, wobei der Begriff „Zoom“ eigentlich eine lautmalerische Umschreibung für eine rasche Bewegung ist, etwa wie „Husch“ im Deutschen. Grundsätzlich kann man zwischen digitalem und optischem Zoom unterscheiden. Der optische Zoom wird durch spezielle, verstellbare Objektive erreicht, die Linsenelemente werden durch Drehen oder Verschieben eines Rings am Objektiv oder durch Drücken einer Taste bei motorisch gesteuertem Zoom erreicht. Häufig erfolgt diese Bewegung stufenlos, aber gerade bei einfacheren Modellen ist der Zoom aus Kostengründen oft mehr oder weniger grob abgestuft. Viele Objektive mit weitem Zoombereich sind lichtschwach und sehr groß, weitere Nachteile können der oft hohe Preis und das durchaus beachtliche Gewicht sein. Für Alltagsnutzer sind Zoomobjektive in kleineren Bereichen eher empfehlenswert. Für die professionelle Nutzung ist häufig die Verwendung von Wechselobjektiven eine Option.

Zoom mit verschiedenen Objektiven

Man unterscheidet bei Zoomobjektiven zwischen den sogenannten „echten“ Zoomobjektiven, bei denen das Bild über den Zoomprozess scharf bleibt, und den Vario-Objektiven. Bei letzteren kann man die Brennweite verändern, muss aber gleichzeitig auch nachfokussieren. Zoomobjektive erlauben die Überbrückung des Brennweitenbereichs 28 bis 200 mm mit nur einem Objektiv. Für die Kleinbildphotographie bedeutet dies eine Überbrückung vom Weitwinkel- bis zum Teleobjektiv ohne Wechsel der Objektive. Dies wirkt sich natürlich auch auf die Anschaffungskosten einer Ausrüstung aus, welche dadurch deutlich reduziert werden kann, sofern man die etwas schlechtere Bildqualität in Kauf nehmen möchte.

Zoom für flexible Fotografie

Von Vorteil ist das Zoomobjektiv beispielsweise dann, wenn entweder kein Zeitfaktor für einen Objektivwechsel vorhanden ist – wenn sich das Motiv rasch verändert – oder wenn es sich um ein feuchtes oder staubiges Umfeld handelt, und Gefahr bestünde, das Kamerainnere zu verschmutzen. Auch in Situationen wie etwa Bergsteigen ist der nicht erforderliche Kameraumbau zusammen mit der Gewichtsersparnis positiv. Die häufig verwendete Größenangabe für die Zoomleistung, der sog. Zoomfaktor, z. B. 3-fach Zoom, sagt hier nichts über die wirkliche Vergrößerung aus, sondern bedeutet nur, dass die kleinste Brennweite, die man einstellen kann, dreimal kleiner ist als die größte einstellbare Brennweite. Der digitale Zoom beschreibt lediglich die Vergrößerung eines Bildausschnitts mit Hilfe eines einfachen Bildbearbeitungsprogramms. Hier führen große Zoomstufen zu den sog. „pixeligen“ Bildern, d. h. die Bildqualität leidet enorm und daher ist der digitale Zoom kein gleichwertiger Ersatz für einen fehlenden optischen Zoom.

Die > Casio Exilim EX-H10 verfügt über einen ausgewachsenen Zehnfach-Zoom.

Weitwinkelobjektiv

Oktober 13, 2009 by · Kommentar hinterlassen 

Bei einem Weitwinkelobjektiv handelt es sich um ein Objektiv mit einem Bildwinkel, der größer ist als es unser menschliches Auge normalerweise wahrnimmt. Die Brennweite ist gegenüber dem Normalobjektiv, welches als Brennweite etwa die Diagonale des Aufnahme-Bildformates hat, kürzer und der Bildwinkel ist größer. Auf diese Weise kann ein relativ großer Bereich abgebildet werden. Allerdings werden die Objekte im Vergleich kleiner abgebildet, weil ja im Prinzip mehr auf das Bild kommt. Somit wird der Bildmaßstab bei gleicher Objektentfernung kleiner, woraus sich auch die charakteristische Schärfentiefe ergibt.

Weitwinkelobjektiv: betonter Vordergrund

Als Schärfentiefe bezeichnet man die Größe des Bereiches eines Motivs, der auf der Bildebene scharf abgebildet wird. Verwendet man ein Weitwinkelobjektiv, so wird im Gegensatz zum Teleobjektiv nicht der Hintergrund sondern der Vordergrund des Objektes betont. Dies führt gerade bei Kompaktkameras, die häufig ein Weitwinkelobjektiv besitzen, zu unnatürlichen Verzerrungen der Perspektive. Um ein lichtstarkes Weitwinkelobjektiv zu bauen, benötigt man einen sehr hohen konstruktiven Aufwand. Daher verfügen die meisten preiswerten Weitwinkelobjektive im Vergleich zu Normalobjektiven eher über eine geringere Lichtstärke.

Weitwinkelobjektive in verschiedenen Kategorien

Entsprechend der Brennweite und dem Anwendungszweck kann man Weitwinkelobjektive in unterschiedliche Kategorien einteilen. Gemäßigte Weitwinkel- oder auch Reportage-Objektive haben nur eine geringe Weitwinkelwirkung, diese Objektive verfügen über eine relativ große Schärfentiefe bei nur geringen Verzerrungen. Superweitwinkelobjektive haben diagonale Bildwinkel über 80°, mitunter werden sie auch als Ultraweitwinkelobjektive bezeichnet. Sie finden hauptsächlich in der Naturphotographie Verwendung, da sie spektakuläre Effekte aufgrund der für diese Brennweiten typischen Verzerrung erreichen. Auch Zoom-Objektive können über einen veränderlichen Bildwinkel mit Weitwinkel-Abbildung verfügen. Sie werden oft „Übergangszoom“ oder „Tele-Weitwinkel-Zoom“ genannt, allerdings sind die Abbildungsfehler sehr viel schwieriger zu beherrschen als bei Telezooms, so dass hier erst mit rechnergestützter Konstruktion und neuen Spezialgläser gute Ergebnisse erzielt werden. Ein häufig verwendetes Weitwinkelobjektiv ist auch das „Fischauge“ mit Brennweiten unter 20 mm, das gerade Linien biegt, sie also rund verzeichnet. Fischaugenobjektive besitzen eine völlig andere Art der Projektion und sind mit sehr variablen Eigenschaften erhältlich.

Mit einer Brennweite von 24 bis 72 Millimeter kann die Ricoh Caplio GX100 Digitalkamera echte Weitwinkel-Fotos machen.

Wechselobjektiv

Oktober 7, 2009 by · Kommentar hinterlassen 

Mit Hilfe von Wechselobjektiven lassen sich in der professionellen Photographie die technischen Möglichkeiten optimal ausnutzen. Auch im Vergleich zu den häufig verwendeten Zoomobjektiven muss der professionelle Nutzer Vor- und Nachteile abwägen. Zoomobjektive sind meist groß und schwer, sie sind oft recht teuer und in vielen Fällen sehr lichtschwach, so dass eine geeignete Anzahl Wechselobjektive hier deutlich bessere Ergebnisse liefert. Die meisten Wechselobjektive sind mit Bajonett- oder Schraubverschluss ausgestattet, der einen raschen Austausch der Objektive an der Kamera erlaubt.

Wechselobjektiv: Einstellungen automatisch möglich

Der Verschluss befindet sich in der Kamera, die Blende im Objektiv. Die Einstellung der Blende kann automatisch erfolgen oder auch manuell, moderne Wechselobjektive verfügen in der Regel über eine automatische Blendenwertübertragung. In diesem Fall ist das Abblenden zur Einstellung der Blende nicht mehr erforderlich. Man kann eine grobe Unterteilung der Wechselobjektive in solche mit automatischer Scharfeinstellung (sog. Autofokus) und mit manueller Scharfeinstellung vornehmen. Außerdem gibt es Wechselobjektive mit fester Brennweite und Objektive mit Zoom. Objektive mit fester Brennweite ergeben meist eine bessere Bildqualität als solche mit Zoom, letztere sind allerdings sehr flexibel einsetzbar.

Unterschiede in der Brennweite

Beispielsweise ist mit Zoomobjektiven die Überbrückung eines Brennweitenbereiches von 28 bis 200 mm möglich, also im Bereich der Kleinbildphotographie vom Weitwinkel- bis zum Teleobjektiv ohne Objektivwechsel. Auch bzgl. der verfügbaren Brennweite lassen sich Unterscheidungen treffen. Es gibt beispielsweise Fischaugenobjektive, Tele- und Weitwinkelobjektive und Normalobjektive. Viele Wechselobjektive sind in unterschiedlichen Lichtstärken – je nach Bedarf und Verwendungszweck – erhältlich, die Lichtstärke bezeichnet die größt- bzw. kleinstmögliche Blendenöffnung. Für spezielle Zwecke wie z. B. Porträtfotografie wurden eigens Objektive entwickeln, Gleiches gilt für Makro-Objektive, mit denen man auch kleinste Objekte in hervorragender Bildqualität darstellen kann. Viele Objektive lassen sich mit weiteren Konstruktions- oder Ausstattungsmerkmalen ausrüsten wie u. a. Autofokus oder Innenfokussierung. Beispielsweise gibt es Objektive mit automatischer Fokussierung, also einer über einen integrierten Ultraschall-Motor realisierte Funktion, die dafür sorgt, dass Verwacklungen automatisch ausgeglichen werden (sog. Bildstabilisierung).

Mit der Nikon D5000 kann man Fotos in top Bildqualität aufnehmen. Der große 12-Megapixel-Sensor leistet sehr gute Arbeit.

Vollformatchip

Oktober 5, 2009 by · Kommentar hinterlassen 

Der Vollformatsensor – oder Vollformatchip – ist ein elektronischer Bildsensor, dessen Bildformat 3:2 entspricht, also genau dem Format des Kleinbildfilms. Digitalkameras mit Vollformatsensoren sind in der Lage, Objektive analoger Spiegelreflexkameras zu verwenden, ohne dass ein Formatfaktor berücksichtigt werden muss, da der Bildwinkel identisch ist. Das Bildrauschen eines Sensors bei einer gewissen Bildhelligkeit – also das Signal-Rausch-Verhältnis, wird von mehreren Faktoren beeinflusst. Zum einen ist das störende Bildrauschen abhängig von den festkörperphysikalischen Merkmalen des Sensors. Zum anderen ist das Bildrauschen umso geringer, je größer die Lichtmenge ist, die auf die einzelnen Pixel fällt.

Vollformatchip: Belichtungsbedingungen wichtig

Abhängig von den Belichtungsbedingungen kann ein Vollformatsensor in vielen Fällen bei gleicher Gesamtpixelzahl und größerer Sensorfläche eine größere Lichtmenge erhalten als ein kleinerer Sensor. Möchte man den gleichen Bildwinkel erfassen, so muss man den Vollformatsensor durch ein Objektiv mit längerer Brennweite belichten als einen kleinformatigen Sensor. Man kann hier entscheiden zwischen Objektiven mit gleicher Lichtstärke oder Objektiven mit gleicher Öffnung (d. h. gleichem Linsendurchmesser). Verwendet man Objektive mit gleicher Lichtstärke, so fällt bei einem Vollformatchip aufgrund der größeren Brennweite auch eine höhere Lichtmenge auf den Sensor. Diese Lichtmenge verteilt sich jedoch auf eine größere Sensorfläche, so dass die Intensität im Ergebnis gleich bleibt. Ist die Gesamtpixelzahl gleich, so bekommt auch jeder einzelne Pixel des Sensors eine größere Lichtmenge, was sich positiv auf das Signal-Rausch-Verhältnis, also das Bildrauschen auswirkt.

Vollformatsensoren teurer als kleine Sensoren

Verwendet man stattdessen Objektive mit gleicher Öffnung, so fällt die gleiche Lichtmenge in die Kamera und der Vollformatsensor erhält bei identischer Gesamtpixelanzahl pro Pixel dieselbe Lichtmenge wie ein Pixel des kleinformatigen Sensors. Hieraus ergibt sich kein Vorteil für den Vollformatsensor, die Ergebnisse sind vergleichbar. Allerdings sind Vollformatsensoren deutlich teurer als kleinere Sensoren. Ein weiteres Problem stellen mitunter auftretende Schwächen der Objektive im Randbereich von Wechselobjektiven dar, sofern die jeweiligen Objektive nicht für die Verwendung mit den Sensoren von Digitalkameras optimiert sind. Bei Verwendung von Vollformat-Objektiven mit kleinformatigen Sensoren werden diese Fehler (z. B. schlechtere Schärfe) ausgeblendet und sind daher nicht sichtbar.

Wer eine Kamera mit Lifting-Effekt kaufen möchte, für den ist die Olympus SP-590UZ das richtige Modell.

Teleobjektiv

Oktober 1, 2009 by · Kommentar hinterlassen 

Allgemein wird als Teleobjektiv ein Objektiv mit einer längeren Brennweite und kleinerem Bildwinkel als das sogenannte Normalobjektiv (Brennweite etwa Diagonale des Aufnahme-Bildformates) bezeichnet. Meist werden sie verwendet, um weit entfernte Objekte zu vergrößern und nahe heranzuholen, vergleichbar in etwa mit einem Fernglas.

Teleobjektiv: geringe Schärfentiefe

Typisches Merkmal der Teleobjektive ist die geringe Schärfentiefe, sie wird verwendet, falls nur das eigentliche Motiv scharf abgebildet werden soll. Bei den Teleobjektiven handelt es sich meist um Wechselobjektive, fest integriert kommen sie nur selten vor. Oft werden sie beispielsweise für die Makrophotographie verwendet, da hier aufgrund des größeren Arbeitsabstandes zum Objekt im Vergleich zu anderen Objektiven die Beleuchtung einfacher ist. Wird statt eines Teleobjektivs ein Weitwinkelobjektiv verwendet, so wird nicht der Vordergrund des betreffenden Objektes sondern dessen Hintergrund betont.

Teleobjektiv mit und ohne Stativ

Grundsätzlich lassen sich Teleobjektive je nach Brennweite und Verwendungszweck in verschiedene Kategorien einteilen. Porträtobjektive verfügen über eine verringerte Schärfentiefe und erlauben somit eine günstige, verzerrungsfreie, aber noch nicht flache Abbildung von Gesichtern. Von Vorteil ist hierbei, dass sich diese Objektive (Brennweiten meist 85 oder 100 mm) noch problemlos ohne Stativ benutzen lassen. Standard-Teleobjektive mit Brennweiten von ca. 135 bis 200 mm finden hauptsächlich Verwendung in der Natur- und Landschaftsphotographie. Hier wird allerdings aufgrund der notwendigen Verwendung hochempfindlicher Filme i. d. R. ein Stativ erforderlich, um nicht zu verwackeln. Für spezielle Anforderungen wie Tier- und Sportphotographie werden Superteleobjektive eingesetzt. Ihre Brennweiten liegen über 300 mm, für ihre Verwendung ist – nicht zuletzt aufgrund des hohen Gewichts – ein Stativ unerlässlich. Sonderanfertigungen sind beispielsweise Spiegellinsenobjektive, die es mit ihrem besonderen (sog. „gefalteten“) Strahlengang möglich machen, äußerst kleine, kompakte und vergleichsweise leichte Objektive mit großen Brennweiten herzustellen. Es gibt sie mit Brennweiten von 250 bis 2000 mm, allerdings sind bei dieser Technik ringförmige Reflexionen nicht zu umgehen, was sich durchaus als störend herausstellen kann.

Ein Beispiel für top Bildqualität liefert die Olympus E-P1.

Kompakte Digitalkameras

September 29, 2009 by · Kommentar hinterlassen 

Kompakte Digitalkameras sind relativ handliche, leichte und bedienerfreundliche Digitalkameras, für die mittlerweile sogar die Verwendung von Wechselobjektiven möglich ist. Die Auflösung liegt derzeit oft schon über 10 Megapixel, wobei aber der meist immer kleiner werdende Sensor sowie die immer kleiner werdenden Bildpunkte häufig ein deutlich sichtbares Bildrauschen erzeugen. Um dies abzustellen, verfügen viele Kameras bereits über ein Entrauschungsprogramm, welches diese Bildfehler auf Kosten der Bildschärfe korrigiert.
Gerade bei kompakten Digitalkameras kann die Auslöseverzögerung je nach Modell und Aufnahmebedingungen im Bereich bis zu über einer Sekunde liegen. Die für höherwertige Kameras speziell entwickelten leistungsfähigen Prozessoren sind sehr teuer, so dass diese für den Einbau in Kompaktkameras in der Regel nicht in Frage kommen.

Hybrid-Fokus nicht für den Nahbereich

Auch die als Hybrid-Fokus bezeichnete Technik, bei der ein weiterer Sensor, der sog. AF-Sensor, verwendet wird, ist nicht optimal, denn sie funktioniert im Nahbereich nicht. Leider sind gerade im Segment der kompakten Digitalkameras die technischen Möglichkeiten kostenbedingt stark eingeschränkt, so dass aufgrund der relativ langsamen Auslöseverzögerung spontanes Fotografieren, also Schnappschüsse, oft nur eingeschränkt möglich sind. Allerdings gibt es mittlerweile auch Kameras mit zweistufigen Auslösern. In der ersten Stufe werden Fokus und Belichtung bereits abgespeichert und in der zweiten Stufe wird die Aufnahme mit relativ geringer Verzögerung ausgelöst.

Kompakte Digitalkameras mit Schnappschuss-Einstellung

Einige Hersteller haben auch eine spezielle Schnappschuss-Einstellung entwickelt. Hier wird das Objektiv auf eine mittlere Entfernung eingestellt, so dass die Verzögerung praktisch entfällt. Allerdings muss man natürlich Abstriche bezüglich der Schärfe in Kauf nehmen. Generell ist auch das kleinere Aufnahmeformat der Kompaktkameras als Nachteil anzusehen. Häufig wird bei Kompaktkameras ein Weitwinkelobjektiv verwendet, um einen möglichst großen Aufnahmebereich zu erzeugen. Dies führt bei großem Bildwinkel oder kleinem Aufnahmeabstand letztlich zu einer unnatürlichen Verzerrung, was beispielsweise bei Porträtaufnahmen auffällt, denn die kameranahen Gesichtspartien wirken unverhältnismäßig groß. Von großem Vorteil sind hier die sich immer mehr durchsetzenden Zoomobjektive, die dieses Problem gar nicht erst entstehen lassen.

Wer sich eine gute Kompakte Digitalkamera kaufen möchte, könnte mit der Pentax Optio W80 das passende Modell finden.

HDR-Photographie

September 25, 2009 by · Kommentar hinterlassen 

Bei der HDR-Photographie (HDR steht für „High Dynamic Range“) handelt es sich um eine Technik, mit deren Hilfe man ein digitales Bild erzeugen kann, das die natürlichen großen Helligkeitsunterschiede detailgetreu wiedergibt. Gelegentlich wird ein solches Bild auch als Hochkontrastbild bezeichnet. Im Gegensatz dazu heißen herkömmliche digitale Bilder oft LDR oder Low Dynamic Range.

HDR-Bilder mittels Tone Mapping angezeigt

Nicht alle Ausgabegeräte sind zur Anzeige der HDR-Bilder fähig. Auf normalen Bildschirmen erfolgt die Darstellung mittels Tone Mapping, die Bilder werden umgewandelt, indem man die Helligkeitskontraste des HDR-Bildes verringert. Es gibt derzeit nur wenige Kameras, die zur Erzeugung solcher Bilder geeignet sind. Problematisch ist hier vor allem der digitale Bildsensor, der ein Bild mit dem kompletten Dynamikumfang wirklich vollständig und direkt erfassen muss. Da professionelle Geräte extrem teuer sind, werden für den semiprofessionellen Markt Methoden entwickelt, die Dynamik mittels interner Nachbearbeitung der Bilder zu erzeugen, was zwar nicht ganz so gut, dafür aber wesentlich preiswerter ist. Grundsätzlich werden die meisten digitalen Bilder in 256 Helligkeitsstufen für jeden der Rot-, Grün- und Blau-Farbkanäle erzeugt, was zur optimalen Darstellung natürlicher Szenen allerdings nicht ausreicht. Höhere Dynamik (Verhältnis von größter und kleinster Leuchtdichte), wie sie die Natur bietet und mit HDR-Aufnahmen möglich sind, können heute Bildschirme und Druckmedien in der Regel nicht darstellen.

Einfacher softwarebasierter Weißabgleich

HDR-Aufnahmen vermeiden Über- und Unterbelichtungen, somit wird ein sehr einfacher softwarebasierter Weißabgleich möglich. Mit einigem Aufwand ist es allerdings auch möglich, HDR-Bilder mit normalen Digitalkameras zu erzeugen. Man nimmt von dem Objekt bzw. der Szene eine Belichtungsreihe auf, bei der jeder Bildabschnitt in mindestens einem der Einzelbilder richtig belichtet worden sein muss. Diese Einzelbilder werden nachfolgende mittels einer entsprechenden Software zu einem HDR-Bild zusammengefügt. Natürlich darf das Objekt zwischen den einzelnen Aufnahmen nicht bewegt worden sein. Aus der Belichtungsreihe müssen die Helligkeitswerte aufgrund der Lichtdaten der Einzelbilder berechnet werden, was nicht ganz trivial ist, da die Kamerahersteller die Übertragungsfunktionen nicht veröffentlichen.

Wer eine digitale Spiegelreflexkamera kaufen möchte, die sehr gute Fotofähigkeiten aufweist, der könnte mit der Canon EOS 500D das passende Modell finden.

Digitale Spiegelreflexkamera

September 23, 2009 by · Kommentar hinterlassen 

Als digitale Spiegelreflexkameras werden Digitalkameras bezeichnet, die einen Spiegel verwenden, mit dessen Hilfe das zu photografierende Objekt betrachtet wird. Das Motiv wird vom Objekt über den Spiegel umgelenkt und auf einer Mattscheibe abgebildet bzw. direkt mit dem Auge betrachtet. Digitale Spiegelreflexkameras sind eher im mittleren bis höheren Preisbereich der Digitalkameras anzutreffen und sind ihren analogen Vorfahren bzw. Gegenstück, der analogen Spiegelreflexkamera, vom Aufbau her sehr ähnlich. Als Bildsensoren werden – wie bei Kompaktkameras – CCD- und CMOS-Sensoren sowie neuerdings auch spezielle APS-Sensoren verwendet.

Digitale Spiegelreflexkamera: Daten schnell verfügbar

Ein wesentlicher Vorteil ist jedoch die direkte Verfügbarkeit der Bilddaten sowie die häufig vorhandene graphische Darstellung der Helligkeitsverteilung, mit deren Hilfe eine sofortige Beurteilung der Bildqualität möglich wird. Auch Hilfestellungen bei Über- und Unterbelichtung in Form entsprechender Warnfunktionen sind sehr hilfreich. Digitale Spiegelreflexkameras verfügen meist über größere Bildsensoren als Kompaktkameras. Daher haben Spiegelreflexkameras nicht das Problem der immer kleiner werdenden Bildpunkte, wodurch das problematische Bildrauschen erzeugt wird. Auch bei einer sehr großen Auflösung von beispielsweise mehr als 35 Megapixeln sind die Bildpunkte so groß wie bei einer Kompaktkamera mit etwa drei Megapixeln. Daher ist das Bildrauschen für digitale Spiegelreflexkameras eigentlich nicht wichtig.

Objektivsysteme nicht kompatibel

Leider werden Sensoren dieser Baugröße für Kompaktkameras nur selten eingesetzt, nicht zuletzt aufgrund des Preises und der deutlich größeren Baumaße. Auch für digitale Spiegelreflexkameras sind gemäßigte Weitwinkelobjektive mit sehr hohen Lichtstärken verfügbar. Die meisten Hersteller verwenden eigene, speziell entwickelte Objektivsysteme, die oft nicht mit anderen Bautypen kompatibel sind. Grundsätzlich hat die digitale Spiegelreflexkamera oft mit Staub und anderen Verschmutzungen des Bildsensors zu kämpfen. Beim Objektivwechsel besteht immer die Gefahr, dass Staub in den Spiegelkasten eindringt und sich später auf dem Aufnahmesensor ablagert. Auch winzige Tröpfchen der Schmierung und mechanischer Abrieb können zu solchen Problemen führen. Gerade bei kleinen Blenden sind diese Ablagerungen oft recht deutlich auf den Bildern erkennbar, was die Bildqualität doch erheblich beeinträchtigen kann.

Wer top Bildqualität erzielen möchte, für den ist die Olympus E-P1 die richtige Kamera.

Megapixel

September 19, 2009 by · Kommentar hinterlassen 

Die gerundete Anzahl Bildpunkte wird in der Regel in Megapixeln angegeben („MP“ u. a.), um einen Anhaltspunkt für die theoretisch erreichbare Auflösung zu erhalten. Im Gegensatz dazu ist die tatsächliche Auflösung von zahlreichen Faktoren abhängig. Es kommt auch auf Kontrast, Empfindlichkeit, Dynamik, Farbseparation und viele andere Faktoren an, um ein gutes Bild zu erzeugen.

Megapixel: Gibt die Auflösung an

Megapixel ist mittlerweile die gebräuchliche Einheit, um die Sensor- und Bildauflösung einer Digitalkamera anzugeben. Um die Megapixel zu bestimmen, wird jeder farbige (Sub-)Pixel einzeln gezählt, mit einer höheren Bildauflösung sind größerformatige Fotoabzüge oder Poster möglich, weil die Zahl der Bildpunkte pro Fläche größer ist. Heute gibt es viele Kameras mit 10, 12 oder mehr Megapixeln Auflösung, gleichzeitig werden die verwendeten Sensoren immer kleiner und die einzelnen Bildpunkte werden immer kleiner. Leider fangen kleinere Bildpunkte auch viel mehr Fehlinformation auf als größere, so dass ein sogenanntes Bildrauschen entsteht. Als Bildrauschen wird die Verschlechterung der Bildqualität bezeichnet, die durch Pixelstörungen erzeugt wird. Gerade bei dunklen Bildflächen ist das Bildrauschen oft problematisch. Um diesen Effekt zu umgehen, werden Kameras immer häufiger mit sog. „Entrauschungsprogrammen“ ausgerüstet, die diese Bildfehler korrigieren sollen. Allerdings geht das auf Kosten der Bildschärfe.

Nur selten größere Sensoren

Die Verwendung größerer Sensoren, wie beispielsweise in digitalen Spiegelreflexkameras, vermeidet das Problem aufgrund der deutlich größeren Bildpunkte. Leider werden solche Sensoren aufgrund des hohen Preises nur ausgesprochen selten in anderen Kameras verwendet. Neuerdings versucht man mit einer Technik, die als „Four-Thirds-Standard“ bezeichnet wird, die Schwierigkeiten zu umgehen. Hierbei wird eine Diagonale von 4:3, also eine Fläche von 225 m² verwendet, was die Möglichkeit zur Herstellung preiswerter und gleichzeitig rauscharmer Kameras bietet. Eine vergleichbare Entwicklung zeigt sich bei Camcordern, auch hier werden die Bildsensoren ständig verkleinert, was auf Kosten der Bildqualität geht. Ziel ist hier ein immer größerer Zoombereich mit kleinen und preiswerten Objektiven. Auch hier sind Profikameras aufgrund ihrer besseren Technologie weit im Vorteil.

Wer ordentliche Schnappschüsse zu einem günstigen Preis machen möchte, für den ist die Casio Exilim-Ex-Z19 die richtige Kamera.

Brennweite

September 17, 2009 by · Kommentar hinterlassen 

Als Brennweite versteht man in der Optik die Entfernung einer Linse von ihrem Brennpunkt oder – genauer gesagt – den Abstand des Brennpunktes von der Hauptebene einer Linse bzw. eines Hohlspiegels. Der Brennpunkt wird auch als Fokus bezeichnet und ist eine Eigenschaft des optischen Systems, also unabhängig von der jeweiligen Aufnahmesituation oder Fokussierung. Man unterscheidet Sammellinsen (und Hohlspiegel) mit positiver Brennweite von Zerstreuungslinsen mit negativer Brennweite. Sammellinsen bündeln alle parallel zur optischen Achse einfallenden Lichtstrahlen im Brennpunkt.

Brennweite definiert den Bildwinkel

Die Brennweite eines Objektivs definiert gemeinsam mit dem Aufnahmeformat den Bildwinkel und damit natürlich den darstellbaren Bildausschnitt. Man bezeichnet ein Objektiv, dessen Brennweite ungefähr so groß ist wie die Diagonale des Aufnahmeformats als Normalobjektiv für das betreffende Format. Die Brennweite ist abhängig von der Form der verwendeten Linse, sie verändert sich bei einer sphärischen Linse vom Randbereich zum Zentralbereich. Dieser Effekt kann durch Abblenden, durch Verwenden asphärischer Linsen oder Spiegel oder auch durch Kombination mehrerer Linsen, die den Fehler ausgleichen, behoben werden. Auch die Farbe (d. h. Wellenlänge) des Lichtes verändert die Brennweite. Hieraus resultieren Abbildungsfehler wie u. a. Farbsäume oder unscharfe Stellen. Ausgeglichen werden kann das Problem durch die Verwendung achromatischer oder apochromatischer Linsenkombinationen. Führt man vom selben Standort Aufnahmen mit unterschiedlichen Brennweiten durch, so erreicht man eine Änderung des Abbildungsmaßstabes, die Perspektive bleibt gleich, es ändert sich allerdings der Bereich der Schärfentiefe.

Individuelle, perspektivische Darstellungen

Umgekehrt führt die Durchführung von Aufnahmen mit unterschiedlichen Brennweiten und gleichem Abbildungsmaßstab zu verschiedenen perspektivischen Darstellungen. Ursache ist der unterschiedliche Aufnahmeabstand. Beispielsweise wird bei der Aufnahme mit einem Weitwinkelobjektiv der Vordergrund des jeweiligen Objektes stark betont, wohingegen bei Aufnahmen mit dem Teleobjektiv der Hintergrund stärker betont wird. Dieser Effekt entsteht aufgrund unterschiedlicher Brennweiten bei gleichem Abbildungsmaßstab, wofür allerdings unterschiedliche Entfernungen zum Objekt nötig sind. Daher verändert sich schließlich die Perspektive, was bei Verwendung eines Weitwinkelobjektivs gerade bei großen Bildwinkeln oder kleinen Aufnahmeabständen unnatürlich oder verzerrt wirken kann.

Ein gutes Beispiel für die Qualität der Aufnahmen ist die Casio Exilim EX-H100.

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