Canon EOS 550D – erster Test
April 7, 2010 by Fotoapparat · 1 Kommentar
Nein, dass hat es wirklich noch nicht gegeben: Ein neuer Pixelrekord in der Hobby-Digitalkameraklasse ist geknackt! Mit der neuen EOS 550D legt Canon die Messlatte für Digitalkameras wieder ein Stückchen höher und schraubt die Zahl der digitalen Bildpunkte hoch auf 18 Millionen. Das entspricht 18 Megapixeln. Damit nicht genug: Der neue EOS-Bolide kann mit einer verbesserten Full-HD-Videofunktion aufwarten. Und sonst so? Ist die neue Canon-Kamera die neue Nummer 1 unter den Spiegelreflexkameras für Hobbyfotografen? Mehr lesen
Weitwinkelobjektiv
Oktober 13, 2009 by Digitalkamera Test · Kommentar hinterlassen
Bei einem Weitwinkelobjektiv handelt es sich um ein Objektiv mit einem Bildwinkel, der größer ist als es unser menschliches Auge normalerweise wahrnimmt. Die Brennweite ist gegenüber dem Normalobjektiv, welches als Brennweite etwa die Diagonale des Aufnahme-Bildformates hat, kürzer und der Bildwinkel ist größer. Auf diese Weise kann ein relativ großer Bereich abgebildet werden. Allerdings werden die Objekte im Vergleich kleiner abgebildet, weil ja im Prinzip mehr auf das Bild kommt. Somit wird der Bildmaßstab bei gleicher Objektentfernung kleiner, woraus sich auch die charakteristische Schärfentiefe ergibt.
Weitwinkelobjektiv: betonter Vordergrund
Als Schärfentiefe bezeichnet man die Größe des Bereiches eines Motivs, der auf der Bildebene scharf abgebildet wird. Verwendet man ein Weitwinkelobjektiv, so wird im Gegensatz zum Teleobjektiv nicht der Hintergrund sondern der Vordergrund des Objektes betont. Dies führt gerade bei Kompaktkameras, die häufig ein Weitwinkelobjektiv besitzen, zu unnatürlichen Verzerrungen der Perspektive. Um ein lichtstarkes Weitwinkelobjektiv zu bauen, benötigt man einen sehr hohen konstruktiven Aufwand. Daher verfügen die meisten preiswerten Weitwinkelobjektive im Vergleich zu Normalobjektiven eher über eine geringere Lichtstärke.
Weitwinkelobjektive in verschiedenen Kategorien
Entsprechend der Brennweite und dem Anwendungszweck kann man Weitwinkelobjektive in unterschiedliche Kategorien einteilen. Gemäßigte Weitwinkel- oder auch Reportage-Objektive haben nur eine geringe Weitwinkelwirkung, diese Objektive verfügen über eine relativ große Schärfentiefe bei nur geringen Verzerrungen. Superweitwinkelobjektive haben diagonale Bildwinkel über 80°, mitunter werden sie auch als Ultraweitwinkelobjektive bezeichnet. Sie finden hauptsächlich in der Naturphotographie Verwendung, da sie spektakuläre Effekte aufgrund der für diese Brennweiten typischen Verzerrung erreichen. Auch Zoom-Objektive können über einen veränderlichen Bildwinkel mit Weitwinkel-Abbildung verfügen. Sie werden oft „Übergangszoom“ oder „Tele-Weitwinkel-Zoom“ genannt, allerdings sind die Abbildungsfehler sehr viel schwieriger zu beherrschen als bei Telezooms, so dass hier erst mit rechnergestützter Konstruktion und neuen Spezialgläser gute Ergebnisse erzielt werden. Ein häufig verwendetes Weitwinkelobjektiv ist auch das „Fischauge“ mit Brennweiten unter 20 mm, das gerade Linien biegt, sie also rund verzeichnet. Fischaugenobjektive besitzen eine völlig andere Art der Projektion und sind mit sehr variablen Eigenschaften erhältlich.
Mit einer Brennweite von 24 bis 72 Millimeter kann die Ricoh Caplio GX100 Digitalkamera echte Weitwinkel-Fotos machen.
Wechselobjektiv
Oktober 7, 2009 by Digitalkamera Test · Kommentar hinterlassen
Mit Hilfe von Wechselobjektiven lassen sich in der professionellen Photographie die technischen Möglichkeiten optimal ausnutzen. Auch im Vergleich zu den häufig verwendeten Zoomobjektiven muss der professionelle Nutzer Vor- und Nachteile abwägen. Zoomobjektive sind meist groß und schwer, sie sind oft recht teuer und in vielen Fällen sehr lichtschwach, so dass eine geeignete Anzahl Wechselobjektive hier deutlich bessere Ergebnisse liefert. Die meisten Wechselobjektive sind mit Bajonett- oder Schraubverschluss ausgestattet, der einen raschen Austausch der Objektive an der Kamera erlaubt.
Wechselobjektiv: Einstellungen automatisch möglich
Der Verschluss befindet sich in der Kamera, die Blende im Objektiv. Die Einstellung der Blende kann automatisch erfolgen oder auch manuell, moderne Wechselobjektive verfügen in der Regel über eine automatische Blendenwertübertragung. In diesem Fall ist das Abblenden zur Einstellung der Blende nicht mehr erforderlich. Man kann eine grobe Unterteilung der Wechselobjektive in solche mit automatischer Scharfeinstellung (sog. Autofokus) und mit manueller Scharfeinstellung vornehmen. Außerdem gibt es Wechselobjektive mit fester Brennweite und Objektive mit Zoom. Objektive mit fester Brennweite ergeben meist eine bessere Bildqualität als solche mit Zoom, letztere sind allerdings sehr flexibel einsetzbar.
Unterschiede in der Brennweite
Beispielsweise ist mit Zoomobjektiven die Überbrückung eines Brennweitenbereiches von 28 bis 200 mm möglich, also im Bereich der Kleinbildphotographie vom Weitwinkel- bis zum Teleobjektiv ohne Objektivwechsel. Auch bzgl. der verfügbaren Brennweite lassen sich Unterscheidungen treffen. Es gibt beispielsweise Fischaugenobjektive, Tele- und Weitwinkelobjektive und Normalobjektive. Viele Wechselobjektive sind in unterschiedlichen Lichtstärken – je nach Bedarf und Verwendungszweck – erhältlich, die Lichtstärke bezeichnet die größt- bzw. kleinstmögliche Blendenöffnung. Für spezielle Zwecke wie z. B. Porträtfotografie wurden eigens Objektive entwickeln, Gleiches gilt für Makro-Objektive, mit denen man auch kleinste Objekte in hervorragender Bildqualität darstellen kann. Viele Objektive lassen sich mit weiteren Konstruktions- oder Ausstattungsmerkmalen ausrüsten wie u. a. Autofokus oder Innenfokussierung. Beispielsweise gibt es Objektive mit automatischer Fokussierung, also einer über einen integrierten Ultraschall-Motor realisierte Funktion, die dafür sorgt, dass Verwacklungen automatisch ausgeglichen werden (sog. Bildstabilisierung).
Mit der Nikon D5000 kann man Fotos in top Bildqualität aufnehmen. Der große 12-Megapixel-Sensor leistet sehr gute Arbeit.
Vollformatchip
Oktober 5, 2009 by Digitalkamera Test · Kommentar hinterlassen
Der Vollformatsensor – oder Vollformatchip – ist ein elektronischer Bildsensor, dessen Bildformat 3:2 entspricht, also genau dem Format des Kleinbildfilms. Digitalkameras mit Vollformatsensoren sind in der Lage, Objektive analoger Spiegelreflexkameras zu verwenden, ohne dass ein Formatfaktor berücksichtigt werden muss, da der Bildwinkel identisch ist. Das Bildrauschen eines Sensors bei einer gewissen Bildhelligkeit – also das Signal-Rausch-Verhältnis, wird von mehreren Faktoren beeinflusst. Zum einen ist das störende Bildrauschen abhängig von den festkörperphysikalischen Merkmalen des Sensors. Zum anderen ist das Bildrauschen umso geringer, je größer die Lichtmenge ist, die auf die einzelnen Pixel fällt.
Vollformatchip: Belichtungsbedingungen wichtig
Abhängig von den Belichtungsbedingungen kann ein Vollformatsensor in vielen Fällen bei gleicher Gesamtpixelzahl und größerer Sensorfläche eine größere Lichtmenge erhalten als ein kleinerer Sensor. Möchte man den gleichen Bildwinkel erfassen, so muss man den Vollformatsensor durch ein Objektiv mit längerer Brennweite belichten als einen kleinformatigen Sensor. Man kann hier entscheiden zwischen Objektiven mit gleicher Lichtstärke oder Objektiven mit gleicher Öffnung (d. h. gleichem Linsendurchmesser). Verwendet man Objektive mit gleicher Lichtstärke, so fällt bei einem Vollformatchip aufgrund der größeren Brennweite auch eine höhere Lichtmenge auf den Sensor. Diese Lichtmenge verteilt sich jedoch auf eine größere Sensorfläche, so dass die Intensität im Ergebnis gleich bleibt. Ist die Gesamtpixelzahl gleich, so bekommt auch jeder einzelne Pixel des Sensors eine größere Lichtmenge, was sich positiv auf das Signal-Rausch-Verhältnis, also das Bildrauschen auswirkt.
Vollformatsensoren teurer als kleine Sensoren
Verwendet man stattdessen Objektive mit gleicher Öffnung, so fällt die gleiche Lichtmenge in die Kamera und der Vollformatsensor erhält bei identischer Gesamtpixelanzahl pro Pixel dieselbe Lichtmenge wie ein Pixel des kleinformatigen Sensors. Hieraus ergibt sich kein Vorteil für den Vollformatsensor, die Ergebnisse sind vergleichbar. Allerdings sind Vollformatsensoren deutlich teurer als kleinere Sensoren. Ein weiteres Problem stellen mitunter auftretende Schwächen der Objektive im Randbereich von Wechselobjektiven dar, sofern die jeweiligen Objektive nicht für die Verwendung mit den Sensoren von Digitalkameras optimiert sind. Bei Verwendung von Vollformat-Objektiven mit kleinformatigen Sensoren werden diese Fehler (z. B. schlechtere Schärfe) ausgeblendet und sind daher nicht sichtbar.
Wer eine Kamera mit Lifting-Effekt kaufen möchte, für den ist die Olympus SP-590UZ das richtige Modell.
Teleobjektiv
Oktober 1, 2009 by Digitalkamera Test · Kommentar hinterlassen
Allgemein wird als Teleobjektiv ein Objektiv mit einer längeren Brennweite und kleinerem Bildwinkel als das sogenannte Normalobjektiv (Brennweite etwa Diagonale des Aufnahme-Bildformates) bezeichnet. Meist werden sie verwendet, um weit entfernte Objekte zu vergrößern und nahe heranzuholen, vergleichbar in etwa mit einem Fernglas.
Teleobjektiv: geringe Schärfentiefe
Typisches Merkmal der Teleobjektive ist die geringe Schärfentiefe, sie wird verwendet, falls nur das eigentliche Motiv scharf abgebildet werden soll. Bei den Teleobjektiven handelt es sich meist um Wechselobjektive, fest integriert kommen sie nur selten vor. Oft werden sie beispielsweise für die Makrophotographie verwendet, da hier aufgrund des größeren Arbeitsabstandes zum Objekt im Vergleich zu anderen Objektiven die Beleuchtung einfacher ist. Wird statt eines Teleobjektivs ein Weitwinkelobjektiv verwendet, so wird nicht der Vordergrund des betreffenden Objektes sondern dessen Hintergrund betont.
Teleobjektiv mit und ohne Stativ
Grundsätzlich lassen sich Teleobjektive je nach Brennweite und Verwendungszweck in verschiedene Kategorien einteilen. Porträtobjektive verfügen über eine verringerte Schärfentiefe und erlauben somit eine günstige, verzerrungsfreie, aber noch nicht flache Abbildung von Gesichtern. Von Vorteil ist hierbei, dass sich diese Objektive (Brennweiten meist 85 oder 100 mm) noch problemlos ohne Stativ benutzen lassen. Standard-Teleobjektive mit Brennweiten von ca. 135 bis 200 mm finden hauptsächlich Verwendung in der Natur- und Landschaftsphotographie. Hier wird allerdings aufgrund der notwendigen Verwendung hochempfindlicher Filme i. d. R. ein Stativ erforderlich, um nicht zu verwackeln. Für spezielle Anforderungen wie Tier- und Sportphotographie werden Superteleobjektive eingesetzt. Ihre Brennweiten liegen über 300 mm, für ihre Verwendung ist – nicht zuletzt aufgrund des hohen Gewichts – ein Stativ unerlässlich. Sonderanfertigungen sind beispielsweise Spiegellinsenobjektive, die es mit ihrem besonderen (sog. „gefalteten“) Strahlengang möglich machen, äußerst kleine, kompakte und vergleichsweise leichte Objektive mit großen Brennweiten herzustellen. Es gibt sie mit Brennweiten von 250 bis 2000 mm, allerdings sind bei dieser Technik ringförmige Reflexionen nicht zu umgehen, was sich durchaus als störend herausstellen kann.
Ein Beispiel für top Bildqualität liefert die Olympus E-P1.
Brennweite
September 17, 2009 by Digitalkamera Test · Kommentar hinterlassen
Als Brennweite versteht man in der Optik die Entfernung einer Linse von ihrem Brennpunkt oder – genauer gesagt – den Abstand des Brennpunktes von der Hauptebene einer Linse bzw. eines Hohlspiegels. Der Brennpunkt wird auch als Fokus bezeichnet und ist eine Eigenschaft des optischen Systems, also unabhängig von der jeweiligen Aufnahmesituation oder Fokussierung. Man unterscheidet Sammellinsen (und Hohlspiegel) mit positiver Brennweite von Zerstreuungslinsen mit negativer Brennweite. Sammellinsen bündeln alle parallel zur optischen Achse einfallenden Lichtstrahlen im Brennpunkt.
Brennweite definiert den Bildwinkel
Die Brennweite eines Objektivs definiert gemeinsam mit dem Aufnahmeformat den Bildwinkel und damit natürlich den darstellbaren Bildausschnitt. Man bezeichnet ein Objektiv, dessen Brennweite ungefähr so groß ist wie die Diagonale des Aufnahmeformats als Normalobjektiv für das betreffende Format. Die Brennweite ist abhängig von der Form der verwendeten Linse, sie verändert sich bei einer sphärischen Linse vom Randbereich zum Zentralbereich. Dieser Effekt kann durch Abblenden, durch Verwenden asphärischer Linsen oder Spiegel oder auch durch Kombination mehrerer Linsen, die den Fehler ausgleichen, behoben werden. Auch die Farbe (d. h. Wellenlänge) des Lichtes verändert die Brennweite. Hieraus resultieren Abbildungsfehler wie u. a. Farbsäume oder unscharfe Stellen. Ausgeglichen werden kann das Problem durch die Verwendung achromatischer oder apochromatischer Linsenkombinationen. Führt man vom selben Standort Aufnahmen mit unterschiedlichen Brennweiten durch, so erreicht man eine Änderung des Abbildungsmaßstabes, die Perspektive bleibt gleich, es ändert sich allerdings der Bereich der Schärfentiefe.
Individuelle, perspektivische Darstellungen
Umgekehrt führt die Durchführung von Aufnahmen mit unterschiedlichen Brennweiten und gleichem Abbildungsmaßstab zu verschiedenen perspektivischen Darstellungen. Ursache ist der unterschiedliche Aufnahmeabstand. Beispielsweise wird bei der Aufnahme mit einem Weitwinkelobjektiv der Vordergrund des jeweiligen Objektes stark betont, wohingegen bei Aufnahmen mit dem Teleobjektiv der Hintergrund stärker betont wird. Dieser Effekt entsteht aufgrund unterschiedlicher Brennweiten bei gleichem Abbildungsmaßstab, wofür allerdings unterschiedliche Entfernungen zum Objekt nötig sind. Daher verändert sich schließlich die Perspektive, was bei Verwendung eines Weitwinkelobjektivs gerade bei großen Bildwinkeln oder kleinen Aufnahmeabständen unnatürlich oder verzerrt wirken kann.
Ein gutes Beispiel für die Qualität der Aufnahmen ist die Casio Exilim EX-H100.


